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Sommer

Bergtour – Die 5 schönsten Gipfelaufstiege

11. August 2017

Das ganz große Kino der Berge: Die Ausblicke von den Gipfeln! Sie sind unbezahlbar und die wertvollste Belohnung bei jeder Bergtour. Wir erklimmen die Berge, um die Welt von oben zu sehen. Weit unten schlummert das Tal, oben herrscht die Ruhe – Zeit, um einfach zu genießen! Atemberaubend und spektakulär!

 

1. Die Seefelder Spitze: Eine Bergtour für Groß und Klein

Die Seefelder Spitze (2.221 m) ist eine leichte und familienfreundliche Bergtour. Dank der Rosshütte Bergbahnen können alle mit einer Gondelfahrt in den Genuss einer herrlichen Gipfel-Aussicht kommen! Der Blick in alle Himmelsrichtung ist atemberaubend und ein absolutes Muss. Mit der Seefelder-Joch-Bahn am Berg angekommen, kann man auf einem Grat zur Seefelder Spitze wandern. Von dort aus hat man die Möglichkeit über den Härmelekopf abzusteigen oder bis zur Reither Spitze weiter zu wandern – hier wird das Gelände jedoch anspruchsvoller. Für alle, die die Berge lieben und den Weitblick schätzen, ist dies eine Traumtour. Steig‘ auf die Berge, um über sie hinaus zu schauen und ihre Magie zu spüren!

2. Die Gehrenspitze: Panoramaausblick pur

Die Gehrenspitze (2.367 m) bei Leutasch ist eine ganz besonders lohnenswerte Tour. Schon beim Aufstieg verzaubert sie mit einem Naturerlebnis. Mit jedem zurückgelegten Höhenmeter wird der Ausblick faszinierender. Auch Murmeltiere, Gämsen oder Adler lassen sich gerne mal blicken. Die absolute Belohnung wartet am Gipfel: Der unvergleichliche Panoramablick! Der Wind summt leise um die Ohren, die Geräusche der Zivilisation scheinen weit weg. Eine Bergdohle kreist leise ihre Runden: „Teilst du deine Gipfeljause mit mir?“, scheint sie fragen zu wollen. Ein Moment der absoluten Ruhe und des Friedens: Spätestens jetzt hat die Gehrenspitze mit ihrem Charme alle völlig verzaubert!

3. Die Birkkarspitze: Die Königin des Karwendels

Die Birkkarspitze (2.749 m) ist die „Königin des Karwendels“: Sie ist der höchste Gipfel des Gebirges und darf als solcher Klassiker hier natürlich nicht fehlen! Diese Bergtour ist anspruchsvoll und verlangt sehr gute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Sie lässt sich optimal als „Bike and Hike“-Tour kombinieren: Die Forststraße zu Beginn der Wanderung lässt sich am besten mit dem Mountainbike zurücklegen. So kommt man nicht nur schneller voran, sondern schont auch Muskeln und Füße!

Atemberaubend schön und zudem anspruchsvoll geht die Tour mit Serpentinen und schließlich leichten Kletterstellen (diese sind mit einem Stahlseil abgesichert) bis zum Gipfel „aufi“ (bergauf). Dort ist dann ganz großes Karwendelkino garantiert: Das gesamte Karwendelgebirge und die Olympiaregion Seefeld liegen einem zu Füßen! Dieser unvergleichliche Ausblick lässt die „Schinderei“ (Strapazen) des Aufstiegs gleich wieder vergessen. Am liebsten würde man ewig hier verweilen, so herrlich ist es. Aber der hungrige Magen lockt wieder bergab zu einer Hütteneinkehr. Selten hat der Kaiserschmarrn besser geschmeckt! Übrigens: Wer mag, kann die Tour mit einer Übernachtung im Karwendelhaus auch zu einer weniger anstrengenden Zweitagestour machen.

 

4. Die Hohe Munde: Die Grande Dame der Berge

Sie ist die Grande Dame unter den Bergen: Die Hohe Munde (2.662 m). Sie belohnt alle Wanderer gleich doppelt: Sie hat nämlich zwei Gipfel. Von beiden hat man einen unwahrscheinlich „schianen“ (schönen) Ausblick über das Inntal, das Gaistal und die gesamte Region bis hin zu weit entfernten Bergspitzen. Schon während des Aufstiegs bietet sich dieser Ausblick, zum Beispiel auf die Zugspitze, den höchsten Gipfel Deutschlands. Egal, ob man „nur“ bis zum Ostgipfel oder bis zum Westgipfel wandert: Diese Bergtour lohnt sich einfach! Die Hohe Munde kann man entweder als Überschreitung oder als Wanderung über die Rauthütte besteigen – beide Varianten sind absolut lohnenswert! Dabei sollte man über Trittsicherheit und etwas Kondition verfügen.

5. Reither Spitze: Ein Hoch der Glücksgefühle

Die Reither Spitze (2.374 m) ist das „Heilmittel“ gegen Bergsucht. Das imposante Karwendelgebirge, das grün-blaue Inntal und die idyllische Olympiaregion Seefeld erstrecken sich unter ihr. Bei gutem Wetter kann man bis nach Italien und Deutschland sehen. Ein besonderer Berg-Moment, der in Erinnerung bleibt. Glücksgefühle nach einem anstrengenden Aufstieg halten auch im Tal noch lange an. Wer noch nicht genug hat und die Bergwelt weiter erkunden will, kann über die Nördlinger Hütte absteigen und so tiefer in das traumhafte Karwendel eintauchen. Eine Bergtour der Glücksgefühle!

 

Weiterführender Link:
Gipfeltouren in der Olympiaregion Seefeld

 

Fotos: TVB Olympiaregion Seefeld/ Lisa Krenkel/ Martin Ritzer/ Heinz Holzknecht

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