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Sommer

Karwendelmarsch – die Legende lebt!

25. August 2017

Der Karwendelmarsch ist das legendäre Event im Kalender aller Wanderer und Bergläufer. Stolze 2.500 Teilnehmer kommen Jahr für Jahr aus der ganzen Welt ins Karwendelgebirge, um es von Scharnitz bis an den Achensee zu durchschreiten. Innerhalb kürzester Zeit sind die Karten ausverkauft und die Tage bis zum Event werden ungeduldig gezählt. Der Karwendelmarsch ist einzigartig – und das aus vielen Gründen!

Gänsehaut pur: Eine einzigartige Stimmung

Eines kann der Karwendelmarsch besonders gut: Große Gefühle hervorrufen! Vom Anfang bis zum Ende ist Gänsehaut-Feeling garantiert. Etwas ganz Besonderes ist der Start: Früh morgens, wenn die Sonne gerade erst langsam aufwacht, stehen alle bereit. Die Müdigkeit weicht der Aufregung – gleich geht’s los! Gemeinsam wird der Countdown gezählt und endlich: Der Marsch ist eröffnet! Alle Wanderer und Läufer schwärmen aus dem kleinen Dorf Scharnitz ins Karwendelgebirge – vor ihnen liegt ein unvergesslicher Tag.

Überwältigende, abwechslungsreiche Ausblicke

Ganze 52 km bzw. 35 km führt die Strecke durch das gesamte Karwendelgebirge. Von Scharnitz aus geht es zum Karwendelhaus, auf die Falkenhütte, in die Eng und über die Gramaialm bis an den Achensee. Der Weg ist abwechslungsreich und absolut beeindruckend. Er führt vorbei an schroffen Felswänden, lieblichen Almwiesen, bizarren Gipfeln und urigen Hütten. Vom Morgengrauen bis in den Nachmittag hinein – die unvergleichliche Stimmung am Berg lässt die müden Beine in Vergessenheit geraten!

Die gute Seele des Events: Die Helfer

Erst durch die zahlreichen Helfer wird der Karwendelmarsch zu dem, was er ist: Sind die gute Seele des Events. TVB-Mitarbeiter Helmut Seebacher ist schon von Beginn an mit dabei. Er schaut, dass auf der Falkenhütte alles läuft und der Berg sauber hinterlassen wird. Helmut liebt den Karwendelmarsch: „Es is oanfach schian“, sagt er (dt.: einfach schön). Er freut sich besonders auf die Kameradschaft am Berg, dass alle unkompliziert zusammenarbeiten, und auch auf das „nette Zusammenhocken“ nach getaner Arbeit. Dass viele Teilnehmer Jahr für Jahr wiederkommen, merkt auch er: „Man sieht viele bekannte Gesichter!“. Helfer wie er machen den Karwendelmarsch eben zu einer wahren Legende!

Ich packe meinen Wanderrucksack und nehme mit: Was du für den Karwendelmarsch brauchst

Keine Frage: Der Karwendelmarsch ist bestens organisiert. Labestationen sorgen für Verpflegung und Getränke und Erste-Hilfe Posten stehen für alle Notfälle bereit. Dennoch sollte man bei einer solch fordernden Strecke den Rucksack gewissenhaft packen. Wir haben dir eine kleine Liste mit den 10 wichtigsten Dingen zusammengestellt:

  1. Blasenpflaster: Für alle Fälle, falls die Schuhe doch Schmerzen bereiten…! Blasen an den Füßen können dem Marsch ein jähes Ende bereiten. Ein Erste-Hilfe-Set im Rucksack kann auch nicht schaden.
  2. Dein Handy: Das Handy gehört mittlerweile eh schon zur Standartausrüstung. Dank Smartphone kannst du im Notfall Hilfe rufen, Fotos und Videos machen und deine Freunde im Tal von unterwegs aus neidisch machen 😉 Falls dein Handy einen schwachen Akku hat, nimm‘ dir eine Powerbank mit.
  3. Notfall-App der Bergrettung Tirol: Diese App wurde speziell für alle alpinen Notfälle entwickelt. Sie ist kostenlos und lässt sich einfach und schnell am Handy installieren.
  4. Eine Kamera: Zusätzlich zum Handy kannst du den unvergesslichen Tag mit der Kamera festhalten, um dich garantiert noch ewig zurück zu erinnern! 😉
  5. Müsliriegel, Kekse, Bananen, etc.: Nimm‘ dir mit, was dir schmeckt! Auch wenn die zahlreichen Verpflegungsstationen für euer Wohl sorgen, ist es gut, selbst ein paar Kleinigkeiten einzustecken. So kommt garantiert niemand in ein unangenehmes Zuckerloch!
  6. Wasser/ Getränke: Durst leiden macht keinen Spaß – nimm‘ dir auf jeden Fall eine Flasche mit deinem Lieblingsgetränk mit!
  7. Regenjacke: Der Wetterbericht lässt uns dieses Jahr auf perfektes Karwendelmarsch-Wetter hoffen. Jedoch bauen sich Regenwolken oder gar ein Gewitter schnell auf – eine Regenjacke gehört damit immer in den Rucksack. Sie schützt außerdem bei Wind und hält in den Pausen warm.
  8. Wechselshirt und eine wärmere Schicht: Verschwitzt im Wind sitzen, ist nicht fein. Ein Wechselshirt schützt vor Auskühlung und macht die Pausen zum Genuss 😉
  9. Sonnenschutz: Dazu gehören ganz selbstverständlich eine Sonnenbrille, Sonnencreme und ein Kopfschutz. Sonnenbrand, Sonnenstich oder verblitzte Augen kann schließlich niemand gebrauchen!
  10. Wanderstöcke: Wenn du gern mit Stöcken wanderst, kannst du sie natürlich mitnehmen. Sie sind vor allem bergab eine angenehme Unterstützung

 

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Fotos: Sportalpen/ Tessa Mellinger

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