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Vorsätze für 2018: Mit diesen Vorsätzen klappt es wirklich

28. Dezember 2017

Alle Jahre wieder: Jedes Silvester nimmt man sich neue gute Vorsätze für das kommende Jahr vor. Aber irgendwie hat das doch noch nie so richtig geklappt – mit diesen Ideen kann es heuer aber endlich mal was werden! Denn unsere 12 Ideen sind anders: Mit diesen Vorsätzen wirst du 2018 zu einem unvergesslichen, aufregenden und spannenden Jahr machen!

  1. In einen eiskalten Bergsee springen

Das ist sicher kein Vorhaben für Warmduscher! Hast du die türkisblauen Bergseen bisher immer nur von Weitem bewundert oder dich selbst schon einmal hinein getraut? Ein Sprung ins kühle Nass verlangt etwas Mut, immerhin sind sie wirklich eiskalt: Um die 10 bis 12 Grad Celsius beträgt die Temperatur. An einem warmen Sommertag eine wahre Abkühlung für mutige Wanderer! Wenn du dich nicht überwinden kannst, komplett hinein zu springen, kannst du ja immerhin die heißen Wanderfüße ins Wasser halten – danach sind die müden Beine wie neu geboren 😉

  1. Barfuß über eine Almwiese laufen

Bist du schon einmal barfuß über eine saftige, grüne Almwiese gelaufen? Das Gefühl ist einfach himmlisch! Das sanfte Gras ist weich an der Fußsohle, die Halme kitzeln unter den Zehen und der lockere Boden gibt bei jedem Tritt sanft nach… Erholung pur! Da kommen auch Kindheitserinnerungen auf. Pass nur auf, dass du nicht aus Versehen in einen Kuhfladen trittst!

  1. Richtig abschalten: An einen Ort gehen, an dem du keinen Empfang hast

Hand aufs Herz: Wie viele Stunden verbringst du täglich am Handy und im Internet…? Wenn es eh nicht viele sind, darfst du getrost zum nächsten Punkt weiter springen 😉 Aber oft haben uns die Smartphones doch fest im Griff. Es tut gut, einfach mal abzuschalten und nicht erreichbar zu sein. Beim Wandern oder Wellness mal das Handy in den Flugmodus zu schalten ist also eine sehr erholsame Maßnahme! Ein Tag im kommenden Jahr mal handyfrei? Check!

  1. Tirolerisch lernen

Sprichst du Tirolerisch? Nein? Na, dann wird’s höchste Zeit! Zugegeben, so richtig lernen kann man den charmanten Tiroler Dialekt vielleicht nicht – aber ein paar Wörter und Redewendungen sollte jeder Besucher aus dem Ausland kennen. „Griaß di!“ ist am Berg das wichtigste, um alle anderen Wanderer freundlich zu begrüßen. Auch die Wörter „aui, oi, ummi, entn“ (hinauf, hinunter, hinüber, drüben) sollte man unbedingt verstehen, wenn man einen Tiroler nach dem Weg fragt. Wenn du das schon verstehst: „Bärig!“ (Das heißt so viel wie „toll!“)

  1. Eine Nacht am Berg verbringen

Wer braucht schon ein Fünf-Sterne-Hotel, wenn man unter tausend Sternen schlafen kann?! Eine Nacht am Berg ist etwas ganz Besonderes: Du erlebst einen unvergesslichen Sonnenuntergang, eine herrliche Ruhe und Gemütlichkeit am Berg und kannst auf der Hütte köstliche Tiroler Schmankerl essen. Oben am Berg schläft es sich ganz anders als im Tal – und das Aufstehen fällt sowieso viel leichter bei der Aussicht! Eine Nacht am Berg sollte also unbedingt auf deiner To-Do-Liste für 2018 stehen.

  1. Einen Sonnenaufgang am Berg erleben

Sonnenaufgänge sind überall auf der Welt wunderschön – aber in den Bergen vielleicht noch ein kleines Stück schöner. Zuerst beginnt man die Wanderung unter dem funkelnden Sternenhimmel, bis die Sonne die Welt langsam erhellt. Anfangs ist es kalt und man ist müde – aber die Mühen werden belohnt: Wenn die ersten Sonnenstrahlen die Gipfel in ein goldenes Licht tauchen, ist das ganz großes Kino mit Gänsehaut-Feeling. Die Welt erwacht unter deinen Füßen – ein unvergesslicher Start in den Tag!

  1. A Tiroler Marend kosten

Eine Tiroler Marend? Was ist denn das? Eine „Marend“ – auch „Jause“ genannt – ist eine Zwischenmahlzeit, die meistens am Nachmittag gegessen wird. Dazu gehören gutes Brot, Speck, „Kas“ (Käse), gerne auch verschiedene Aufstriche und Almbutter. Zum Verdauen gibt’s dann noch ein „Stamperl“ Schnaps. Besonders gut schmeckt so eine Marend (oder auch „Brettljause“) auf einer Hütte nach einer ausgiebigen Wanderung.

 

  1. An einen Ort gehen, an dem du noch nie zuvor warst

Die Lehren des Dalai Lama besagen: „Besuche einmal im Jahr einen Ort, den Du noch nicht kennst.“. Dafür kannst du weit reisen – aber auch bei dir daheim gibt es sicher Orte, an denen du noch nie warst. Auf in neue Abenteuer!

  1. Almabtrieb sehen

Alle Jahre wieder, wenn der Sommer sich dem Ende neigt, kommt das Vieh nach einer langen Zeit auf der Alm wieder zurück ins Tal. Wenn Mensch und Tier unbeschadet wieder heimkommen, wird das gefeiert und die Kühe und Schafe beim Almabtrieb prachtvoll geschmückt. Die Tiere werden „aufgebüschelt“, sie tragen dann großen Glocken und bunte Blumen auf den Häuptern. Dieses lebendige Brauchtum ist ein wunderbares Fest, das man unbedingt einmal miterleben sollte!

  1. Dich dem Krampus stellen

Er ist der haarige, gruselige und angsteinflößende Begleiter des Nikolaus: Der Krampus. Schon allein beim Gedanken an ihn laufen auch den Erwachsenen kalte Schauer über den Rücken… Denn wer nicht brav ist, bekommt am 05. Dezember seine gerechte Strafe vom Krampus, wenn er gemeinsam mit dem Nikolaus und seinen Engeln durch das Dorf marschiert und die Häuser besucht. Stell’ dich deinen Ängsten und erlebe das Krampustreiben in Tirol.

  1. Auf zwei Kufen den Berg hinunter sausen

Wie kommt man am schnellsten und mit dem größten Spaß-Faktor wieder zurück ins Tal? Richtig, mit dem Rodel! Am besten noch mit Freunden und mit wildem Gejubel und Freudenjauchzer. Eine rasante Rodelabfahrt sollte auf jeden Fall auf deiner Bucket List für 2018 stehen!

  1. Die Welt von oben sehen

Über den Dingen stehen. Den Alltag im Tal lassen. Hoch oben auf die Berge steigen. Das klingt nach einem großen Ziel für das neue Jahr! Schau’ dir mal die Welt von oben an und steige auf einen Gipfel, um neue Perspektiven zu bekommen. Schnapp’ dir die Wanderkarte, schnüre die Wanderstiefel und los geht’s!

 

Wir wünschen allen ein schönes und glückliches Jahr – und wünschen viel Spaß bei den Erlebnissen! So klappt es sicher endlich einmal mit den guten Vorsätzen…!

Fotos: Tessa Mellinger, Heinz Zak, Mathias Obmascher, Stefan Elsler, Heinz Holzknecht

 

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