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Kochstube

Weihnachtlicher Genuss: Bratapfelrezept „Astoria Art 2.0“

17. Dezember 2017

Weihnachtszeit ist Genusszeit. Und die Jahreszeit, in der man Gaumen und Seele verwöhnen kann. Das Astoria Resort in Seefeld hat sich dieses Jahr eine ganz besondere Kreation für den Winter ausgedacht: Das Bratapfelrezept „Astoria Art 2.0“. Denn Bratäpfel gehören zum Winter einfach dazu – dieses Rezept ist aber ein bisschen anders! Aufregend, spannend und vor allem eine Geschmacksexplosion – und doch so simpel zum Zubereiten! Wenn du ein Dessert suchst, mit dem du Freunde und Familie so richtig beeindrucken kannst: Hier ist es!

Das Bratapfelrezept haben Andreas und Adrian aus der Küche des 5*****s-Resorts ganz speziell für uns erfunden – und sie haben ihre Kreativität so richtig ausgelebt! Aus gleich 7 verschiedenen Komponenten besteht der Bratapfel. Ein überraschender Mix aus fruchtig-frisch, sanft-süß und zuckrig-zimtig ist dabei herausgekommen. Klingt kompliziert? Ist es aber nicht! Denn alle 7 „Teil-Rezepte“ lassen sich auch von weniger erprobten Köchen einfach nachmachen. Die Zutaten gibt’s alle im herkömmlichen Supermarkt, wenn du sie nicht eh schon daheim hast.

Alle guten Dinge sind … sieben!

Mehr als nur ein einfacher Bratapfel: Dieses Dessert kann mehr! 😉 Es besteht aus einem gebackenen Bratapfelring, einem köstlichen Grünerapfelsorbet, einer Zimtcreme, einer Aprikosen-Marzipancreme, Granola, Vanillesand und Apfelchips. Puh! Diese Liste klingt erstmal lang – aber genau diese Komponenten sorgen für eine pure Geschmacksexplosion! Andreas und Adrian haben mir erklärt, wie man all diese Köstlichkeiten zubereitet und hübsch anrichtet – und danach durfte ich selbst probieren…

Die Kostprobe

Nachdem wir das Dessert fertig gezaubert haben, hieß es: „Magst du es kosten?“ – „Jaaa, bitte!“ war natürlich sofort meine Antwort. So neugierig war ich, wie alles schmeckt. Schon mit dem ersten Löffel bin ich in den siebten Gourmet-Himmel geflogen – hmmm! So eine unbeschreibliche Vielfalt an Geschmäckern, dass man sie einfach selbst kosten muss, um zu verstehen, wovon ich hier schreibe. Andreas, Digital Marketing Manager des Astorias, hat es treffend in Worte gefasst: Das Verkosten dieses Desserts ist wie „spielen am Teller“. Man kostet sich von einer Zutat zur anderen, probiert, was wozu am besten passt. Das ist ein Erlebnis! Und Andreas aus der Küche fachsimpelte ganz nett: Die verschiedenen Strukturen des knusprigen Granolas, des gefrorenen Sorbets und der weichen Cremes machen dieses Erlebnis perfekt.

 

Zubereitung

Für 4 Personen

Das Rezept gibt es weiter unten auch als kompletten Download!

Grünerapfelsorbet

Das Grünerapfelsorbet sorgt für den fruchtig-sauren Kick auf dem Teller. Zuerst werden Wasser, Zucker und Glukose miteinander aufgekocht und anschließend mit den weiteren Zutaten vermengt. Schon kann das Sorbet in einer Eismaschine gefroren werden – fertig ist der Sorbetzauber!

Zimtcreme

Zimt ist einfach die Zutat des Winters. Die Creme lässt sich zubereiten wie ein Pudding. Dazu werden die Milch, der Zimt und der Zucker aufgekocht. Danach wird das Eigelb dazu geben und mit einem kleinen Schuss Milch aufgerührt. Zum Schluss Maisstärke mit der Milch aufrühren und damit abbinden. Das war’s schon!

 

Aprikosen-Marzipancreme

Diese Creme ist überraschend einfach. Man nehme die Aprikosen und mache (zum Beispiel mit einem Pürierstab) ein Püree daraus. Anschließend fügt man das Marzipan dazu, rührt alles auf – und tadaaa!

Granola

Granola kennt man eigentlich als Müsli. Es schmeckt aber ganz hervorragend zum Bratapfel! Dazu muss man nur alle Zutaten miteinander vermengen und auf ein Backblech geben. Das Ganze dann bei 175°C bei Umluft circa 12 bis 15 Minuten backen. Das Granola darf ruhig kleine Klumpen geben, man kann sie später trennen.

Vanillesand

Der Vanillesand ergänzt das Granola ganz fabelhaft. Dazu braucht man nur die 4 Zutaten Butter, Rohrzucker, Mehl und etwas Vanilleschote, die man miteinander vermengt. Anschließend alles bei 180°C im Ofen backen und noch 3 Stunden trocknen lassen. Fertig ist der Vanillegenuss!

Apfelchips

Ein Highlight für Auge und Gaumen: Die Apfelchips. Einfach den Apfel in ganz dünne Scheiben schneiden. Geheimtipp von Andreas und Adrian: Mit der Brotmaschine gelingen die feinsten Chips! 😉 Anschließend den Zucker und das Wasser aufkochen, sodass ein „Läuterzucker“ entsteht. Dann die Apfelscheiben in diesem Zuckerwasser einlegen und danach auf einem Backblech verteilen. Sie werden schließlich bei 60°C für 2 bis 3 Stunden im Ofen getrocknet.

Gebackene Apfelringe

Sie sind das Herzstück des Desserts: die gebackenen Apfelringe. Zuerst wird der Teig zubereitet, in dem sie schließlich ausgebraten werden. Dazu das Eigelb mit dem Zucker aufrühren. Dann das Öl und den Weißwein vermengen. Danach werden dazu das Mehl und Salz eingerührt. Das Eiweiß aufschlagen, bis es steif ist. Anschließend den Eigelb-Zucker-Mix mit der Öl-Weißwein-Mehl-Mischung vermengen, sodass eine Masse entsteht. Unter diese Masse dann vorsichtig das Eiweiß unterheben. Nun den Apfel schälen und in Scheiben schneiden. Das Kerngehäuse entfernen. Die Apfelscheiben in den Teig eintauchen und im Öl bei 185°C goldbraun ausbacken. Et voilá – die Bratapfelringe sind fertig!

Download Rezept:

Rezept Bratapfel Astoria 2.0

Weiterführende Links:

Astoria Seefeld

Fotos: Tessa Mellinger

 

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