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26. Sep. 2012

Am Freitag den 28. September um 14.30 Uhr erleben wir einen historischen Moment in der Tiroler Luftfahrtgeschichte. 1940 wurde das letzte Mal in Tirol ein Segelflugzeug vom Berg gestartet. Heute, 72 Jahre später will die Innsbrucker Segelflieger Vereinigung ISV es Ihren Flugpionieren gleich tun und wieder Segelflugzeuge nur mit Menschenkraft vom Berg in die Luft bringen.

Dank der tollen Unterstützung der Bergbahnen Rosshütte, der Gemeinde Seefeld, der Innsbrucker Flugsicherung und des Leiblfinger Landwirts Franz Kluckner sind bei geeignetem Wetter von Freitag dem 28. September bis Sonntag 30. September 2012 insgesamt 25 Bergstarts auf der Skipiste neben der Seefelder Rosshütte auf 1720 Meter geplant. Von dort aus fliegen die Flugzeuge im Gleitflug nach Leiblfing bei Pettnau im Inntal und landen dort auf einer Wiese, wo die insgesamt fünf Flugzeuge zerlegt und mit Anhängern auf der Straße wieder für weitere Starts zurück auf die Rosshütte gebracht werden. An diesen drei Tagen hat jeder die Möglichkeit, diese historischen und spektakulären Bergstarts auf der Rosshütte selbst mitzuerleben. Presse und Fernsehen wird das Ereignis dokumentieren, es gibt Moderation und Musik vor Ort und natürlich Informationen zum Segelflug als Freizeitsportart seitens des Vereines ISV. Die Gastronomie am Berg mit Spielplatz freut sich auf zahlreiche Besucher zu diesem für die ganze Familie interessanten und unterhaltsamen Event!

Die Piloten sind sechs erfahrenen Segelflieger der ISV, drei von ihnen Fluglehrer: Walter Wartlsteiner, Christof Augustin, Christian Fischer, Alois Holzknecht, Andreas Posch und David Richter-Trummer.

In der Segelfliegerei ist diese aufwändige Startart nahezu in Vergessenheit geraten. Mittels Gummiseil und einer zugkräftigen Mannschaft von 20 so genannten “Gummihunden” wird ein einsitziger Segelflug-Oldtimer spektakulär vom Berghang in die Luft katapultiert. In den Anfängen der Segelfliegerei war der Gummiseilstart die einzige Methode ein Flugzeug in die Luft zu bekommen. Diese spektakulären Starts wurden das letzte Mal 1940 von der Seegrube in Innsbruck durchgeführt. Damals wurden die Einzelteile der Flugzeuge an der Unterseite der Nordkettenbahn befestigt und auf den Startplatz der heutigen Drachenflieger gebracht wo sie dann aufgebaut und mit Gummiseil gestartet wurden.

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