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Sommer

Ab auf die Wiesn! Fünf Gründe, den Oktober fest in Seefeld zu feiern

25. August 2020

Oktober ohne Oktoberfest? Undenkbar! Dank Corona aber Realität. Bleibt die Frage: Was tun ohne Lebkuchenherzerl, Wilde Maus und Bierzeltrausch? Ganz einfach: ab nach Seefeld! Der Sonnenbalkon hoch über dem Inntal ist das beste Gegenmittel gegen die No-Oktoberfest-Depression. Fünf gute Gründe, auf die wiesnfreie Stadt zu pfeifen und den Oktober fest in Seefeld zu feiern:

Auffi auf’n Berg, oder: steil gehen ganz ohne Absturz

Traditionell zum mittleren der drei Wiesn-Wochenenden stürmen zigtausende Birra-Tifosi die Münchner Theresienwiese. Zumindest bis 2019. 2020 fällt das „Italiener-Wochenende“ ins Wasser, unsere heißblütigen Freunde bleiben drüben überm Brenner. Wer trotzdem Dolce Vita ohne Virus-Frust erleben möchte, findet oben in Seefeld den mit Abstand schönsten Sonnenbalkon. Der Goldene Oktober ist mit klarer Bergluft und milden Abenden die perfekte Zeit für ein gediegenes Weekend-Getaway. Denn auch in Seefeld geht man so richtig steil: beispielsweise auf die 2374 Meter hohe Reither Spitze.

Wellness mit Miezen statt Wiesn mit Kater

Seefelds Alternativprogramm zum Oktoberfest setzt auf einen gesunden Geist in einem gesunden Körper. Das sportliche Sonnenplateau oberhalb von Innsbruck ist schließlich bekannt für seine Zehnkämpfermentalität. An Tag eins: E-Biken, Wandern, Golfen, Tennisspielen und Schwimmen. Und an Tag zwei: Whirlpoolen, Kneippen, Saunieren, Massiertwerden und Schlummern. Statt auf dem Oktoberfest zu versumpfen, trinkt man in Seefeld im Herbst 2020 einen großen Schluck aus dem Jungbrunnen. Und statt den Freischwimmer im lauwarmen See unter der Bierbank zu machen, nimmt man lieber gepflegt im „Bier-Bottich-Bad“ Platz. Gefunden im Hotel Diana.

„O’zapft is!“ Oder: Respekt, wer’s selber macht

Auf der Wies’n hat nur einer die Lizenz zum ersten (und zweiten und oftmals dritten) Schlag: der amtierende Oberbürgermeister. Wer als profaner Gerstensafttourist auch mal ein Fass anstechen und „O’zapft is!“ grölen will, den kassiert die Security schneller ein, als er aufstoßen kann. Ganz anders dagegen beim alternativen Oktoberfest in Seefeld: Hier ist Selbstzapfen ausdrücklich erwünscht. Nicht im höllischen Bierzeltgetümmel, sondern im himmlischen Hotel Klosterbräu. Genauer: im Wellnessbereich mit dem verheißungsvollen Namen „Sündenkeller“. Hier zapft man sich nach der Sauna sein kühles Helles selbst am Zapfhahn. Ohne Security.

Wem das noch nicht genug ist: Im Hotel Klosterbräu gib’ts übrigens auch eigens gebräutes Champagnerbier. Am besten probiert man das bei der Bierverköstigung & Bierbräukurs im traditionsreichen Bräukeller.

Die Playlist der Seefelder Natur ist ein größerer Ohrwurm als „Cordula Grün“

Mal ehrlich: Die meisten Wiesnhits muss man sich schöntrinken. Beim Oktoberfest rund um Seefeld dagegen werden die zarten Gehörknöchelchen wie in der Hängematte geschaukelt, anstatt mit Hammer und Amboss auf sie einzudreschen. Drei Hörbeispiele aus der neuen Sommeredition von „Sound of Seefeld“: Sanftes Plätschern vom Ursprung der geliebten Isar. Ein Specht trommelt sich durch den Wald. Und der abendliche Dreiklang aus Kirchturmglockengeläut, Grillengezirpe und Kuhglockengebimmel. Da kann jede Wiesnband einpacken. Gibt’s bei Spotify & Co oder hier.

Auszeit mit Heimvorteil, oder: Wer ansteht, ist selbst schuld!

Was im Bierzelt garantiert nicht funktioniert: am Vortag anreisen, um nicht Schlange zu stehen. Was in Seefeld garantiert funktioniert: Einfach einen Tag früher anreisen und einen Tag später abreisen, um aus dem schnellen Kurztrip in die Bergsonne eine erholsame Midweek-Rauszeit zu machen. Ohne im Stau zu stehen. Schließlich brauchen Körper und Geist eine gewisse Zeit, um den Alltagsstress über Bord zu werfen. Je höher man dabei steigt, desto weiter unten bleiben Hektik und Coronamüll. Tipp: ein zünftiges Weißwurst-Frühstück auf der Rosshütte – 1760 Meter über den Dingen! Das gibt’s im Panoramarestaurant Rosshütte täglich zwischen 8:30 und 11 Uhr. Auch auf der weiter unten gelegenen Hochegg Alm gibt’s jeden Tag ein Weißwurstfrühstück mit grandioser Aussicht. Und wer genau das genießen möchte, worum’s beim Weißwurst-Frühstück eigentlich geht – in einer gemütlichen Runde zamsitzen und fröhlich anstoßen – sollte unbedingt auch mal Törggelen in der Ropferstub’m gehen. Hier gibt’s Schweinsbraten & Knödel statt Weißwurst & Brezen und neuen Wein statt die Maß Bier, aber die Gemütlichkeit bleibt genau dieselbe.


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Text: Tassilo Pritzl

Fotos: Hotel Klosterbräu/Anja Koppitsch, Andreas Kern, Mathias Obmascher, Bizcomburnz, Chris Weit, Hotel Diana

 

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