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Echt regional und nachhaltig: Plateau-Produkte aus der Region

21. April 2021

Regionaler, nachhaltiger und köstlicher geht es nicht mehr: unsere regionalen Produzenten stellen mit viel Liebe, Leidenschaft und natürlichem Know-How echte Plateau-Produkte her. So entstehen einzigartige und besonders gute Erzeugnisse. Süßer Honig, Propolis-Cremes, köstlicher Sirup und Liköre, handgemachte Tees, wohltuende Tinkturen oder vielfältige Nudelkreationen – all das und noch vieles mehr produzieren die Bäuerinnen und Imker in unserer Region. Doch wo bekommt man all diese Produkte? Ganz einfach: direkt in unserem Regions-Regal! Wir stellen euch die Produzenten und Produzentinnen des Regals näher vor.

Ein echter Trend: mehr Regionalität und Umdenken in Richtung Nachhaltigkeit

Schon vor Corona hat sich ein Trend bemerkbar gemacht, der während der Krise noch einmal einen ganz neuen Boom erleben durfte: man will wieder mehr Regionalität und mehr Nachhaltigkeit. Lokale Produkte von heimischen Betrieben erfreuen sich immer größter Beliebtheit. Glücklicherweise ist all das in unserer Region kein kurzfristiger Trend, sondern eine Philosophie, die unsere Bäuer:innen und Imker:innen immer schon gelebt haben. Deshalb findet man bei uns auch ganz besonders viele regionale Hersteller:innen, die mit jahrelangem Wissen und viel Kreativität die echt besten Produkte erzeugen. Ganz besonders die Leutasch ist für ihre vielen Bauernhöfe und Regionalität bekannt, aber auch in allen anderen Orten gibt es viele Imker und Bäuerinnen aus Leidenschaft.

Ferdis Imkerei

Die fleißigen Bienen von Ferdi’s Imkerei sind im Gebirge Tirols daheim: bis auf 2.000 Meter über dem Meer sind sie hier unterwegs – mit „Höhenflugberechtigung“ sozusagen. Dabei sammeln sie auf den Berg- und Almwiesen wertvolle Zutaten von teilweise seltenen Pflanzen für verschiedenste Naturprodukte. Der junge Imker Ferdi verarbeitet diese mit viel Herzblut zu echten Bienenprodukten. Durch einen befreundeten Küchenchef fand Ferdi seine Faszination und Liebe zur Natur und den Bienen und ist nun seit einigen Jahren diplomierter Imker. Gemeinsam mit seiner Freundin und Hund Audax versorgen sie ihren Bienenschwarm und kämpfen gleichzeitig gegen das Bienensterben an. Ferdi kümmert sich um die Vermehrung von Bienenköniginnen und die Bildung von Jungvölkern. Dabei hat er einen Grundsatz: Er will der Natur durch sein Schaffen mehr zurückgeben, als er entnimmt. Das gilt nicht nur für die Bienen und Imkerei, sondern für alle betrieblichen Abläufe, die er so gut wie möglich bio- und ökologisch gestaltet. So leisten Ferdi und seine Freundin einen ganz großen Beitrag dazu bei, dass wir nicht nur beste Bienenprodukte genießen dürfen, sondern auch, dass die Wiesen und Almen in der ganzen Region jedes Jahr in einer ganz besonders prächtigen und wunderschönen Vielfalt erblühen.


Hättet ihr das gewusst?

  • 1 Biene müsste für 1 kg Honig 7 Mal um die Erde fliegen
  • Für 1 kg müssen ca. 14.000.000 Blüten besucht werden
  • Die Winterbiene wird bis zu 8 Monate alt, aber die Sommerbiene arbeitet sich in 6 wochen zu Tode
  • Eine Königin kann bis zu 2.500 Eier am Tag legen

Diese Produkte von Ferdi’s Imkerei findet ihr unter anderem im Regions-Regal: 

Ferdis Frühjahres-Cremehonig, MET-Essig, Propolis Handcreme, Honigduschgel und noch vieles mehr.

Leutascher Bio-Eier

Tamara und Mathias Heis haben in Leutasch ein echtes Hühnerparadies geschaffen: über 3.500 glückliche Bio-Hühner dürfen bei ihnen das Leben genießen. Sie legen täglich die qualitativ besten Bio-Eier. Weil aber leider nicht alle immer gleich schön werden, sondern auch einmal kleiner oder unförmiger ausfallen, lassen sich manche davon nicht gut verkaufen. Die Tatsache, einwandfreie Lebensmittel wegschmeißen zu müssen, war für Familie Heis inakzeptabel und so erbauten sie kurzerhand ihre eigene Nudelfabrik. Mittlerweile produzieren sie erfolgreich über 100 verschiedene Sorten Bionudeln.

Hinter all dem steckt viel Arbeit: bis 2 Uhr in der Früh steht Tamara mehrmals in der Woche in der Fabrik. Tagsüber wollen die Hühner gefüttert, die Eier sortiert und das Gästehaus geputzt werden. Und dann gibt’s da auch noch den Nudelladen. Doch dank ihres guten Familienzusammenhalts und viel Leidenschaft meistern sie gemeinsam die langen Tage auf dem Bio-Bauernhof. Die ganze Geschichte über die Familie Heis und die Anekdote, wie sie überhaupt auf’s Huhn gekommen sind, gibt es hier zu lesen.


Die Bio-Henne bei der Familie Heis genießt:

  • Täglich saftige Wiesen und frische Bergluft
  • 10m² Auslauf pro Henne
  • einen Wintergarten zum Scharren und zum Sandbaden
  • Bestes Biofutter

Diese Produkte vom Biohof Heis findet ihr unter anderem im Regions-Regal: 

Verschiedene Nudelkreationen wie Kräuternudeln, Chillinudeln und Gabelspaghetti, Spinat, Kräutermischungen

Wirtseppelerhof

Der Wirtseppelerhof liegt in idyllischster Lage am Eingang des Gaistals. Hier gibt es viel Sonnenschein, Natur, Platz und echte Ruhe – also die idealen Bedingungen für einen Bio-Bauernhof. Den führen Simone und Mathias Neuner seit Jahren mit Passion und einer besonderen Philosophie: alles, was sie tun, soll nachhaltig sein und die Natur soll keinen Schaden nehmen. Nach diesem Leitfaden führt der Wirtsepplerhof die Mutterkuhhaltung und die Landwirtschaft mit Kartoffel- und Gemüsefeldern. Der Kräutergarten ist aber ein ganz besonderes Highlight am Hof: hier hat sich Simone als gelernte Kräuterpädagogin ihr eigenes Reich geschaffen. Sie weiß genau, welche Pflanze für welches Wehwehchen hilft und was sich damit machen lässt. Ganz ohne Zugabe schädlicher Dünge- oder Spritzmittel dürfen hier die besten Kräuter weit und breit wachsen. Simone verarbeitet sie später zu handgemachten Tees, Bittertinkturen, Essigen, Gewürzen und noch vielem mehr. In ihrem liebevoll geführten Hofladen, der 24 Stunden geöffnet ist, findet man ihre Kräuter-Produkte sowie selbst gemachtes Bauernbrot, Fleisch vom Hof, Kräuterkissen, Grußkarten und einiges mehr.

Dass sie einmal Bäuerin wird, damit hat Simone übrigens selbst nicht mitgerechnet. Die gelernte Wirtschaftsinformatikerin ist eher durch einen glücklichen Zufall auf dem Hof gelandet und bald auf den Geschmack gekommen. Den Bio-Hof aber tatsächlich als Vollerwerb zu führen, dazu gehört viel Mut – Mathias und Simone haben den Schritt dennoch gewagt und gewonnen. Ihre ganze Geschichte und Simones beste Tipps für den eigenen Kräutergarten gibt es hier zu lesen!


Der Wirtseppelerhof in Leutasch:

  • ist ein 3-Generationen-Hof und Bio-Hof in Vollerwerb
  • ist Heimat von 8 Kühen und ihren Kälbern, einem Pferd, Hasen, Schweinen, Hennen und Katzen, die alle viel Freiheit und Auslauf genießen
  • einen Kräutergarten

Diese Produkte vom Wirtseppelerhof findet ihr unter anderem im Regions-Regal: 

Verschiedene Sorten handgemachten Bio Tee, verschiedene Sirupe, Kräutersalz und Gewürze, Kräuteressig, Bittertinkturen und vieles mehr.

Zottlhof

Weit oben in der Leutasch, am Fuße der ikonischen Hohen Munde, liegt der Zottlhof und seine namensgebenden Bewohner: die Hochlandrinder. Seit über 10 Jahren führen Regina und Bernhard Wolf den Hof. Angefangen hat alles mit 3 Rindern, die bald zu einer großen Herde wuchsen. Alles in Eigenzucht und mit viel Zeit, Geduld und Ruhe – denn das sind Reginas Grundsätze. Am Hof läuft alles  im Kreislauf der Natur und den Jahreszeiten. Den Sommer dürfen die Zottl hoch oben auf der Alm verbringen, den Winter im Offenstall, denn dank ihres dicken Fells trotzen sie jedem Schnee und auch eisiger Kälte. Ein besonderes Highlight ist im Frühjahr, wenn die Zottl das allererste Mal wieder auf die große Weide dürfen: mit freudigen Sprüngen und viel Energie springen sie aus dem Stall in die Freiheit. Ein Anblick, der Regina jedes Jahr aufs neue die Gänsehaut aufzieht und das Herz aufgehen lässt.

Auf dem Zottlhof gibt es Stallführungen für alle, die die Zottl näher kennen lernen wollen. Außerdem führt Regina ihren eigenen kleinen, aber sehr feinen Hofladen mit eigenen Produkten der Zottl.


Die Zottl auf dem Zottlhof:

  • haben ihren Namen ihrem Fell zu verdanken: das „zottelige“ Fell ist ihr Markenzeichen
  • besitzen Hörner, die bis zu 1,60 m Spannweite haben können und ihnen im Winter im Schnee bei der Futtersuche helfen
  • haben einen sehr sanften und gutmütigen Charakter
  • wurden in Eigenzucht gezüchtet. Hochlandrinder sind eine Rasse, die weder für die Milch- noch für die Fleischleistung weitergezüchtet wurden
  • dürfen von Juni bis September den Sommer auf der Alm verbringen

Diese Produkte vom Zottlhof findet ihr unter anderem im Regions-Regal: 

Heuduftender Blütensirup, Blütenessig, und s’Kräuterle: Blütenlikör


Genusstipps für ein heuduftendes Geschmackserlebnis:

Blütenessig: passt am besten zu frischen Salaten & sauren Schmankerln

Heuduftender Blütensirup: aufgegossen mit Prossecco als erfrischender Aperetiv

s’Kräuterle: zur Verdauung für ein gutes Magengefühl


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Fotos: Fabrice Dall’Anese, Ferdi Neuner

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